Regina Pilawuk Wilson: New Work

31 May - 29 Jun 2019

Michael Reid Berlin is pleased to present a new work from Regina Pilawuk Wilson ahead of her solo exhibition in Sydney in late September. This work depicts a Syaw (Fish-net), traditionally woven with pinbin (bush vine) by the women and men of Peppimenarti to capture fish and cray-fish from fresh water creeks and rivers. The subject matter of Regina’s works is often based around the practice of weaving fibre art, and stems directly from her exceptional skills as a master weaver.

Syaw (Fish-net), 2019 on view at Michael Reid Berlin until 29th June, is accompanied with pieces from Nici Cumpston and Joseph McGlennon.

Regina Pilawuk Wilson ist eine gelernte Weberin und Malerin und eines der Gründungsmitglieder der Peppimenarti-Gemeinde in der Nähe von Darwin, Australien (Sprachfamilie Ngangikurrungurr).

Wilsons Gemälde waren eine der ersten der indigenen Kunst, die das Webhandwerk als zeitgenössische Kunst darstellten. Zuletzt war sie in Marking the Infinite: Contemporary Women Artists von Aboriginal Australia vertreten, eine angesehene Ausstellung, die von 2016 bis 2019 in den USA und Kanada zu sehen war.

Wilsons Gemälde basieren häufig auf dem Stich und der Webart des Syaw (Fischnetz) – dem Netz, das zum Sammeln von Fisch, Garnelen und anderen Meeresfrüchten verwendet wird. Es wird aus der Pinbin-Rebe (Buschrebe) hergestellt, in Fasern abgezogen und als Netz geflochten. Diese Praxis erstreckt sich auf die umfangreiche Palette von Web- und Nähmustern, die ihre Großmutter mütterlicherseits ihr beigebracht hat. In den 1990er Jahren begann sie zu malen und setzte ihre Arbeit als Weberin im Warrgarri (Dilly Bags) und anderer Webereien fort. Diese Techniken adaptierte sie in ihre fein gezeichneten Gemälde.

Wilson war maßgeblich an der Gründung der Durrmu Arts Aboriginal Corporation in Peppimenarti im Jahr 2007 beteiligt, wo sie weiterhin ein Team von talentierten, aufstrebenden und etablierter Künstler leitet.

Ihre Werke wurden außerdem ausgestellt in: Everywhen, Harvard Art Museums, USA; String Theory, Museum of Contemporary Art, NSW; the 3rd Moscow Biennale of Art and Indigenous Art; Moving Backwards into the Future, National Gallery of Victoria, Melbourne; Dreaming their Way: Australian Aboriginal Women Painters at the National Museum of Women in the Arts, Washington, DC. 2003 wurde sie mit dem Telstra National Indigenous Art Award für Malerei ausgezeichnet. Ihre Werke befinden sich in bedeutenden öffentlichen, privaten und Unternehmenssammlungen, darunter das British Museum, die Kunstgalerie von New South Wales, die Queensland Art Gallery, die National Gallery of Victoria sowie die Colin and Elizabeth Laverty Collection.